• Jonas M. Light

Das magische Buch #2: Anfassen oder lieber nicht?



Wow, was war das für eine Überraschung, als ich letzte Woche dieses ominöse, grün leuchtende Buch auf meiner Terrasse gefunden habe. Ihr erinnert euch vielleicht noch, wie ich in Teil 1 darüber berichtet habe. Nach unzähligen Zuschriften und Mutmachungen eurerseits habe ich mich heute getraut: Ich habe das Buch tatsächlich mit meinen Plastikhandschuhen angefasst! Kalt fühlt es sich an ...

Doch es traf mich weder ein Blitzstrahl aus verregnetem Himmel noch öffnete sich das Erdreich und eine gigantische Eidechse kletterte empor – es geschah … nun ja, einfach nix. Ein bisschen kalt fühlte es sich an, als ich es erst mit einem Finger und dann mit meiner ganzen Hand berührte. Das scheint mir aber eher daherzukommen, dass das Buch nun schon ganze sechs Nächte draußen gelegen hat.

Ob ich es aufgeschlagen habe? Aber ich kenne euch doch, natürlich wollt ihr jetzt noch mehr wissen. Hat er es aufgeschlagen oder nicht, fragt ihr euch, stimmt‘s? Und was soll ich sagen, natürlich konnte ich nicht widerstehen. Ich schlug das Buch auf und fühlte die raue Oberfläche der sepiafarbenen Seiten, die sich fest und faserig wie getrocknetes Holz anfühlten. Doch die eigentliche Besonderheit betrifft die Schrift. Schwarze Buchstaben und Linien schmücken die Seiten, und wenn ich schmücken sage, dann meine ich es auch so. Nicht, dass ich auch nur einen Buchstaben entziffern könnte, aber die Buchstaben sind mit einer solchen Schönheit auf das Papier gezeichnet, dass ich immer wieder hinschauen muss. Was nur ist das für eine Sprache? Ich muss mehr herausfinden …

Was bisher geschehen ist:

Das magische Buch #1: Grün leuchtendes Buch auf meiner Terrasse aufgetaucht

#spinoff

18 Ansichten