• Jonas M. Light

Fantasyroman-Showdown: Herr der Ringe vs. Tad Time



Ein Duell der Fantasy-Schwergewichte kann ja jeder. Game of Thrones vs. Herr der Ringe, Harry Potter vs. Warrior Cats oder Die unendliche Geschichte vs. Die Chroniken von Narnia. Kennt man alles irgendwoher. Aber was ist denn, wenn man ein Schwergewicht gegen ein Leichtgewicht antreten lässt. Sozusagen David gegen Goliath oder einen Goldfisch gegen einen Hammerhai? Genau das lassen wir in unserer Serie Fantasy-Showdown geschehen. Worum genau geht es im Fantasyroman-Showdown? Als Leser stelle ich mir immer wieder die Frage, welches Buch mir Spaß machen könnte und gut zu meinen Lesevorlieben passt. Die vorherrschende Frage lautet dabei: Welche Story-Elemente gefallen mir besonders gut und finden sich vielleicht so auch in einem anderen Buch wieder? Der Fantasy-Showdown greift zwei Bücher oder Bücherserien aus dem Fantasy-Genre auf und vergleicht diese Story-Elemente miteinander. Wieso denn jetzt Schwergewicht gegen Leichtgewicht? Der Herr der Ringe wird nicht selten als Buch der Bücher oder die Speerspitze der Fantasy bezeichnet. Autor J.R.R. Tolkien hat mit seiner unblaublich detailliert ausgearbeiteten Fantasywelt samt eigens dafür entwickelten Sprache die Blaupause für alle darauf folgenden Fantasybücher geliefert. Punkt. Aus. Die Fantasyserie TAD TIME ist noch relativ jung und muss sich erst noch ihre Lorbeeren verdienen. Trotzdem stellt sie sich dem weltbekannten High Fantasy Vertreter. Wollen wir doch mal schauen, wie sie sich schlägt. Hier kommt die Infografik:


Was bedeuten die Schwert-Symbole? Je mehr Schwerter ein Story-Element hat, desto höher der jeweilige Anteil. Nehmen wir z. B. Action. Hier haben beide Romane mit jeweils drei Schwertern voll abgesahnt, d. h. es wird gekämpft & geschwartet, dass es kracht. Die Skala reicht von null Schwerter (kein Anteil) bis drei Schwerter (hoher Anteil). Wie ist „Sprache“ und „Magie“ zu verstehen? Ein Wort noch zum Story-Element Magie. Hier ist nicht die Komplexität des Magie-System entscheidend, sondern einfach, ob im Buch Zauberer vorkommen und oft gezaubert oder gehext wird. Simpel also. Bei „Sprache“ geht es darum, wie bild- und wortgewaltig der Autor schreibt und ob er evtl. sogar eine eigene Sprache (das hat Tolkien ja tatsächlich für Herr der Ringe) für das Buch verwendet hat.

#buchbesprechung

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