• Jonas M. Light

Interview mit Fantasy-Erfolgsautorin Mira Valentin

Aktualisiert: 16. Dez 2019



Heute freue ich mich, euch ein ganz besonderes Schmankerl hier im Tad Time Blog vorstellen zu dürfen. Nach den großen Erfolgen der Enyador-Saga habe ich das Glück, die Autorin Mira Valentin für ein Interview gewinnen zu dürfen. Mira hat 2017 mit ihrem Buch „Der Mitreiser und die Überfliegerin“ den Kindle Storyteller Award abgeräumt und ist seit kurzem mit Ihrer Fantasy-Serie „Enyador“ in die Top 100 der Amazon-Charts eingestiegen. Höchste Zeit also, ihr mal ein paar Fragen zu stellen. Hallo Mira und vielen Dank, dass du dir die Zeit für ein Interview nimmst. In der letzten Zeit war ja viel bei dir los. Du hast nicht nur in 2017 den Kindle-Storyteller-Award abegräumt, sondern deine Enyador-Saga ist mittlerweile richtig durchgestartet. Wie hat sich das angefühlt, auf einmal so viel Aufmerksamkeit für deine Bücher und dein Schreiben zu bekommen? Das ist natürlich ein tolles Erlebnis – zum einen, weil es mir als mittlerweile hauptberufliche Autorin ein Gefühl von Sicherheit gibt, zum anderen, weil ich es großartig finde, dass meine Bücher auch Leser und richtige Liebhaber finden. Da merkt man dann, dass sich die viele Arbeit gelohnt hat und ist auch ein kleines bisschen stolz auf sich. Erzähle uns noch ein bisschen mehr über dich. Wie bist du zum Schreiben gekommen und wusstest du von Anfang an, dass du Jugendbücher schreiben möchtest? Ich habe eigentlich schon immer geschrieben und mein Berufswunsch war bereits als 12-Jährige Autorin. Stattdessen bin ich dann aber erst mal Journalistin geworden. Nun endlich ist mein Wunsch von damals in Erfüllung gegangen – es hat ganze 28 Jahre gedauert. Jugendbücher waren schon immer mein Genre, da ich auch selbst gerne Jugendbücher lese. Wobei Enyador altersmäßig eher dem Erwachsenenbereich zuzuordnen ist. Die Enyador-Saga führt den Leser in eine fantastische Welt. Wie bist du auf die Idee für die Fantasystory gekommen und woher holst du dir deine Inspirationen für die Fantasywelt? Das kann ich im Nachhinein eigentlich nie sagen. Die Ideen tauchen plötzlich auf, meistens in den unmöglichsten Situationen. Dann krallen sie sich in meinem Kopf fest und ich trage sie tagelang mit mir herum. Dabei nehmen sie dann Gestalt an und die erste Szene des Buches entsteht vor meinem inneren Auge. In der Regel dauert es dann nicht lange, bis ich zu Schreiben anfange. Wie motivierst du dich zum Schreiben und welche Tipps hast du für angehende Autoren? Ich brauche glücklicherweise nicht viel Motivation, da ich es als Journalistin gewöhnt bin, dass man sich morgens an den Rechner setzt und direkt anfängt zu schreiben. Aber falls jemand wirklich mal eine „Schreibblockade“ entwickelt, würde ich ihm raten, sich einfach zu zwingen und loszutippen. Meistens überwindet man solche Phasen nur, in dem man aktiv wird. Hast du ein Lieblingsessen oder Lieblingssnack, während du schreibst? Cashews und Rotwein ;-) Woran schreibst du gerade? Gerade ganz frisch abgeschlossen ist das Buch „Das Flüstern des Waldes“, ein Fantasy-Jugendbuch, das ich mit Kathrin Wandres zusammen für Carlsen-Impress geschrieben habe. Und parallel dazu arbeite ich natürlich am dritten Teil von Enyador. Und darauf freue ich mich schon riesig. Vielen lieben Dank für das Interview.

Wenn ihr mehr über Mira und ihre Bücher erfahren wollt, dann schaut doch einfach auf Ihrer Website vorbei:

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#interview #buchtipps

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